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Jugendsprachkurse Frankreich: tolle letzte Wochen

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Die begleiteten Jugendsprachkurse in Frankreich neigen sich dem Ende zu. Was die Jugendlichen und die Reiseleiter in den letzten zwei Wochen erlebt haben erfahrt ihr hier.

Antibes

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Wow! Ich kann es kaum glauben sind schon 6 Wochen vorbei. Die Zeit verging wie im Flug. Absolute Höhepunkte bis anhin waren der Nationalfeiertag am 14. Juli sowie die Fussballweltmeisterschaft 2018, welche in Russland ausgetragen wurde. Am Nationalfeiertag zelebrieren die Franzosen den Sturm auf die Bastille vom 14. Juli 1789 und somit den Beginn der französischen Revolution. Dieser wird häufig mit einer Militärparade gefeiert, allerdings nicht in Antibes. Wer eine dieser Paraden sehen will, müsste nach Nizza gehen für das Spektakel. Die Leute von Antibes ziehen es vor das ganze ein wenig dezenter anzugehen. Man spielte regelmässig die „Marseilleise“ und suchte sich einen der Strände in Juan les Pins oder Antibes aus. Da diese beiden Orte so nahe beieinanderliegen feiern sie auch zusammen. Am 13. Juli fand das Feuerwerk am Strand „La Gravette“ in Antibes statt. Zahlreiche Leute suchten sich ein Plätzchen am Strand oder auf den „Remparts“, den alten Befestigungsmauern der Start, manch einer mit einem guten Tropfen um auf Frankreich anzustossen und ein riesiges Feuerwerk begann.

Irgendwie ein ähnliches Spektakel, aber trotzdem nicht ganz gleich bot der Blutmond vom 27. Juli. Es sei ein Jahrhundertereignis wurde gross in den Zeitungen debattiert. Als Blutmond bezeichnet man einen Vollmond währen einer totalen Kernschattenfinsternis; der Mond erscheint rot. Aufgrund der Wetterlage, mit Dunst am Horizont, mussten wir Geduld haben, wurden dann aber trotzdem noch mit diesem herrlichen Anblick verwöhnt. Noch besser wurde es dann die Tage darauf: Abends befand sich kaum mehr jemand am Strand und trotzdem erschien der Mond noch total rot, einfach mit jeden Tag ein bisschen weniger. Wenn zukünftige Studenten ein ähnliches Spektakel erleben möchten, dann sollten sie unbedingt am 21. Januar 2019 ihren Aufenthalt in Antibes buchen, da gibt es die nächste totale Sonnenfinsternis.

Mindestens gleich so beeindruckend wie der 14. Juli und der Blutmond war der Hype um die Fussballweltmeisterschaft. Frankreich bahnte sich seinen Weg nach vorn an die Spitze und brillierte schlussendlich gegen Belgien. Wer an einem öffentlichen Platz den Halbfinal und den Final schauen wollte, musste seine Sitzplätze bei Zeiten reservieren. Die stolzen Franzosen unterstützten ihre Mannschaft, insbesondere am Final, schon ab dem Mittag in allen möglichen Cafes, Bars und Restaurants. Und kaum kam der Schlusspfiff, standen alle auf den Tischen, rissen sich die Kleider vom Leib und sangen zusammen die „Marseilleise“. Eine ähnlich Euphorie konnte wohl nur Napoleon hervorrufen. DANKE Frankreich für diesen Einsatz. Es war der Wahnsinn dies miterleben zu dürfen!

Liebe Grüsse,

Anita

Cannes

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Heute ist der erste Tag seit meiner Ankunft in Cannes vor nahezu sechs Wochen, wo das Wetter nicht schön ist. Der Himmel ist bewölkt, hin und wieder fallen kurze Regenschauer, und statt den üblichen 30 Grad ist es mit 27 Grad fast schon kühl. Nun sitze ich hier und lasse die letzten zwei Wochen Revue passieren. Da erste Highlight war natürlich der Tagesauflug zum Wasserpark „Aquasplash“. Der Park in Antibes bietet für Gross und Klein etwas, von schnellen Wasserrutschen über den erfrischenden Swimming-Pool bis hin zum Wellenbad, das jedes Mal fast schon übervoll ist mit Menschen. Doch bei 30 Grad im Schatten gibt es nichts Besseres als Abkühlung. In unsere zweitletzte Woche in Cannes fiel auch der 1. August. Den Schweizer Nationalfeiertag wollten wir natürlich gebührend feiern, und haben uns zu diesem Zwecke mit der Linguista-Gruppe in Antibes zusammengetan. Nach dem Nachmittagsprogramm sind wir also nach Antibes gereist, wo die anderen Linguista-Schüler schon mit einem riesigen Picknick auf uns warteten: Chips, Baguette, Camembert, Salami, Schinken, Hummus, Eistee, Schweppes, Guacamole, Schafskäse und vieles mehr. Wir setzten uns an den Strand und genossen so den Sonnenuntergang, hüpften noch kurz in den See und probierten auch das Riesenrad am Hafen aus. Eine Schweizer Flagge war natürlich auch dabei.

Wie jede Woche hatten die Schülerinnen und Schüler auch diese Woche wieder die Gelegenheit, segeln zu gehen. Leider hatte es an jenem Tag nicht sehr viel Wind, weswegen wir mit den Booten nur langsam vorankamen, dafür konnten wir die Boote auch bequem anhalten und schwimmen gehen. Danach gingen wir an den Strand und liessen die Seele baumeln.

Am nächsten Samstag musste ich mich dann leider wieder von zwei Schülerinnen, Jasmin und Nina, verabschieden. Doch meine Trauer währte nur kurz, denn heute stand wieder einer unserer Tagesauflüge an, diesmal nach Nizza. Die mediterrane Stadt liegt an der von  Kieselsteinen gesäumten Baie des Anges, was so viel wie Engelsbucht bedeutet. Das tiefblaue und klare Wasser scheint wirklich himmlisch, vor allem zum Baden, doch auch die Altstadt bietet Einiges: von der kühlen Kathedrale über kleine, aber feine Crêperien bis hin zum beeindruckenden Springbrunne Fontaine du Soleil, weiss man gar nicht was man zuerst besuchen soll. Was sich auf jeden Fall lohnt, ist ein Besuch der Zitadelle. Auf einer hohen Klippe, die die Altstadt vom Hafen trennt, thronen die Ruinen einer Burg, die früher über Nizza (oder Nissa im lokalen Dialekt) gewacht hat. Von der Zitadelle aus hat man eine wunderschöne Aussicht über die Baie des Anges, die es den steilen Aufstieg definitiv wert ist. Zurück in der Altstadt, kann man dort auch die lokale Spezialität probieren: Die „Socca“ ist ein Fladenartiges Gericht, dass man mit viel Pfeffer isst. Nizza ist auch bekannt für seinen Markt, wo neben Blumen und Gemüsen auch Seifen und Gewürze aus der Provence verkauft werden. Wer sich also an der Côte d’Azur aufhält, kommt um einen Besuch in Nizza nicht herum.

Die allerletzte Woche in Cannes brach an mit der Ankunft einer letzten Schülerin, Marion. Auch sie kam in den Genuss der vielen Strände, eines Segelausfluges und einen Ausflug auf die Iles de Lérins, die Inseln direkt vor der Bucht von Cannes. Diese Inseln sind umgeben von kristallklarem Meer, und wenn man an der Küste entlang geht, findet man alle paar Meter eine kleine, felsige Bucht, wo man ganz für sich sein kann, ohne dass einem jemand stört. Den letzten Abend verbrachten wir dann zusammen am Strand, wo wir den Sonnenuntergang genossen, und bis spät in den Abend schwatzten und lachten.

Währenddem ich hier sitze und diesen Bericht schreibe, werde ich doch ein wenig wehmütig, dass diese schöne Zeit in Frankreich schon vorbei ist. Ich hoffe, für alle meine Schülerinnen war es ein tolles Erlebnis mit vielen speziellen Momenten und herzlichen Freundschaften. Liebe Mina, Irina, Ila, Rebecca, Stefanie, Fabienne, Nina, Jasmin, Carolina und Marion, danke für die super Zeit und hoffentlich bis bald.

Liebe Grüsse,

Julia

 

Veröffentlicht am 14.08.18 14:10
Reisefreak

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