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Erfahrungsbericht Byron Bay - André Sauser

André Sauser in Australien mit einem Kängeru im Hintergrund

Mein Sprachaufenthalt in Australien war einzigartig und unvergesslich!
Von der anfänglichen Aufregung bis hin zur Reise: Ich wurde von Linguista optimal betreut und konnte meine Weiterbildung in «Down Under» sehr geniessen. Allen, die sich überlegen, einen Sprachaufenthalt zu buchen, empfehle ich ein solches Abenteuer auf jeden Fall! Australien eignet sich für alle, die die Natur lieben, die warmen Temperaturen mögen und gerne neue Menschen kennenlernen. Ich würde es jederzeit wieder tun!

Es war der 15. September 2019 – ein geschichtsträchtiger Tag, jedenfalls für mich. Nachdem ich einige Nächte zur Akklimatisierung in Sydney verbrachte, flog ich weiter nach Byron Bay. Dem wohl schönsten Ort an der australischen Ostküste. Der schöne Flecken Erde, wo Schauspieler Chris Hemsworth wohnt, unzählige Strassenmusiker jeden Abend den Ort verzaubern und jeder Tourist mindestens einmal aufs Surfboard stehen sollte.

Die Planung begann natürlich schon früher!

Bereits ein Jahr im Voraus begann ich mit der Planung meines Sprachaufenthaltes. Für mich war es seit langem ein grosser Wunsch, mein eingerostetes Englisch zu verbessern und die englische Sprache besser zu lernen. Nach reiflicher Überlegung und einer tollen Beratung in der Linguista-Filiale in Aarau entschied ich mich, einen 10-wöchigen Sprachaufenthalt in Byron Bay zu buchen. Da ich genug früh plante, hatte ich auch genügend Zeit die Vorfreude auf meinen Sprachaufenthalt zu geniessen.
Ich empfand es als äusserst angenehm, bereits einige Tage vor dem Schulstart nach Australien zu reisen. So konnte ich den Jetlag überwinden und zuerst ein wenig in die «Aussiekultur» eintauchen. Am Tag vor dem Schulstart, dem 15. September 2019, reiste ich dann nach Byron Bay beziehungsweise in den Nachbarort Suffolk Park.

Meine Gastfamilie

Bewusst entschied ich mich, den Sprachaufenthalt in einer Gastfamilie zu machen. Mir war klar, dass ich das australische Leben so gut wie möglich kennenlernen möchte. Vom kleinen Flughafen in der Nähe von Byron Bay wurde ich mit dem Shuttle direkt vor mein neues Zuhause gebracht. Schon als ich durch den Garten in Richtung Haustüre lief, kam meine Gastfamilie mit einem grossen Lachen und offenen Armen auf mich zu, begrüsste mich äusserst herzlich, nahm mich in den Arm und zeigte mir mein Zimmer.
Dank dem Tipp von Freunden, buchte ich ein Zimmer mit eigenem Bad, worüber ich im Nachhinein sehr froh war. Ohne Absprache mit der Familie das Bad dann zu nutzen, wann ich es brauchte, gab mir eine angenehme Privatsphäre.
Meine Gastfamilie zeigte mir am Anreisetag den Ort, an dem ich lebte, den Weg zur Schule, sowie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in und um Byron Bay. Auf Anhieb fühlte ich mich willkommen und «puddelwohl» und wusste zugleich: Ich werde meine Zeit geniessen können.

Der erste Schultag

Natürlich erhoffte ich mir auch in der Schule einen ähnlich tollen Start, wie es bei meiner Gastfamilie der Fall war. Auch dort wurde ich nicht enttäuscht. Das Ambiente der Byron Bay English Language School ist sehr familiär und das Personal zuvorkommend und kompetent. Nach einem Einstufungstest am Willkommenstag konnte ich direkt bei der Schule ein Fahrrad mieten, denn für meinen Schulweg war es am Einfachsten, mit dem Fahrrad zu pendeln. Ich freute mich darauf, dass auch mit der Fahrradfahrt sich mein Alltag, von dem in der Schweiz unterscheiden würde.

Während meiner Schulzeit hatte ich mehrere tolle Lehrer, da einige im Teilzeitpensum angestellt waren. Ich empfand es als sehr positiv und abwechslungsreich, wenn die Lehrer ab und zu wechselten. Ausserdem waren alle Lehrer freundlich und kompetent. In den insgesamt 10 Wochen, welche ich an der «BBELS-Schule» verbrachte, hatte es viele Schweizer. Da aber eine «English-only»-Politik verfolgt wurde, wurde in Gruppen nur selten die Muttersprache gesprochen. Bestimmt auch wegen den Verwarnungen, die es gibt, falls Schüler die Regel nicht befolgen. So wurde z.B. eine spanische Gruppe, welche sich oft in ihrer Landessprache unterhielt für einen halben Tag nach Hause geschickt – das scheint funktioniert zu haben.
Praktisch alle Klassenzimmer haben Fenster und eine Klimaanlage. Byron Bay ist ziemlich überschaubar und die Schule liegt zentral und nur einige Schritte von einem grossen Supermarkt entfernt.

Byron Bay – ein optimaler Ausgangspunkt für Ausflüge

Der grosse Vorteil an der «BBELS-Schule» ist, dass sie einen Mitarbeiter haben, der für die Aktivitäten verantwortlich ist. Er ist einheimisch und führt jedes Wochenende Ausflüge durch, welche man direkt bei der Schule buchen kann. Jeder Trip war super organisiert und würde ich nicht missen wollen. Zudem hatten wir auch unter der Woche immer ein abwechslungsreiches Aktivitätenprogramm. So spielten wir mit der gesamten Schule wöchentlich Beachvolleyball, konnten gratis Yogalektionen besuchen oder genossen zusammen das Nachtleben in Byron Bay.

Erfahre noch mehr in meinem Vlog auf dem Linguista Youtube Kanal mehr!

Der Musiker- und Surfspot Byron Bay

Der Küstenort ist bekannt zum surfen und für die talentierten Strassenmusiker. Es gibt einige Stars, welche schon als Strassenmusiker in Byron Bay gespielt haben. Der Ort gilt als Sprungbrett unter den Künstlern. So begann z.B. die Karriere von der mittlerweile weltbekannten «Tones&I» in Byron Bay. Ausserdem gibt es viele gemütliche kleine Kaffees, in welchen man den Tag optimal starten oder verbringen kann.
Die meisten Leute findet man jedoch frühmorgens am Strand. Byron Bay liegt am östlichsten Punkt von Australien und hat diverse Strandabschnitte. Deshalb ist Byron Bay für Surfer ein Paradies, da sie immer einen Strand finden, an dem es perfekte Bedingungen für den Wassersport gibt.
Auch ich versuchte es einige Male auf dem Brett. Trotz der Schwierigkeit, die Balance zu halten, machte es grossen Spass. Einen Aufenthalt in Byron Bay, ohne den Versuch aufs Surfboard zu stehen ist ein No-Go.

Vorurteile

Einige Freunde warnten mich vor der Buchung, dass der Ort Byron Bay für einen längeren Sprachaufenthalt zu überschaubar sein könnte. Dies bestätigte sich zum Glück nicht. Ich schätzte den kurzen Schulweg von 15 Fahrradminuten; die 5 Gehminuten von der Schule zum Strand, sowie der familiäre Umgang am Küstenort. Jedoch war ich froh, dass ich nicht während der Hochsaison (Mitte Dezember bis Mitte Februar) dort war. Zu dieser Zeit soll der kleine Ort von Touristen überfüllt sein, was ich mir als sehr mühsam vorstelle. Dies erzählte mir auch meine Gastfamilie.

Mein zweites Zuhause

Ich konnte es mir im Voraus nicht vorstellen, aber meine australische Gastfamilie habe ich sehr ins Herz geschlossen. Auch von den anderen Schülern erfuhr ich, dass sie keine Probleme mit der Gastfamilie hatten. Meine Gastfamilie und ich verbrachten sehr viel Zeit zusammen. Täglich sassen wir vor dem Abendessen rund zwei Stunden im Garten und sprachen über verschiedene Themen. Dadurch konnte ich mein Englisch stark verbessern, was mir sehr wichtig war. Ich wurde als Teil der Familie aufgenommen und sogar bei Entscheidungen miteinbezogen. Auch am Wochenende waren wir oft zusammen unterwegs, kochten gemeinsam und lachten viel. Da ich ihnen auch die Schweiz und ihre Traditionen näherbringen wollte, kochte ich ihnen mehrere Schweizer Spezialitäten, die sie sehr genossen. Wir sind während meinem Sprachaufenthalt richtig zusammen gewachsen, was der Abschied umso schwieriger machte. Dies ging nicht nur mir so, sondern auch meiner Gastfamilie. Wir hatten ein wunderbares Verhältnis zueinander und wurden gute Freunde. Ich bin mir sicher, wir werden uns wiedersehen!

Zu meinem Fazit Video.

André Sauser

André Sauser

Ich bin Moderator bei Radio Argovia und begebe mich gelegentlich auf Reisen. Mein Sprachaufenthalt in der Australischen Stadt Byron Bay gehört zu meinen Top Reiseabenteuern.

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