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Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch lernen?

Hast du Lust eine exotische Sprache zu lernen, aber du kannst dich nicht entscheiden welche? Wir haben Japanisch, Koreanisch und Chinesisch für dich unter die Lupe genommen und verraten dir die Vor- und Nachteile der jeweiligen asiatischen Sprache.

Asien authentisch entdecken


Asien ist einfach ein Superlativ, den jeder mindestens einmal im Leben kennenlernen sollte. Der weltweit grösste Kontinent hat nicht nur besonders viele Einwohner, tatsächlich beherbergt Asien auch mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Ein guter Grund also, die Länder des riesigen Kontinents ein bisschen besser kennenzulernen.

Japanisch lernen in Japan

Japan, das bringt wohl jeder gleich in Verbindung mit Sushi, Origami oder Sumo-Wettkämpfen. Doch das ist längst nicht alles. Die japanische Kultur ist geheimnisvoll und fremd und das macht sie besonders mystisch und attraktiv. Genauso sieht es mit der japanischen Sprache aus. Japaner sind ziemlich schüchtern, wenn es darum geht Englisch zu sprechen. Ohne Japanisch wirst du also in Japan kaum zurechtkommen. Aber nicht nur für den Urlaub lohnt es sich Japanisch zu lernen, sondern auch für die Arbeitswelt. Schliesslich verfügt Japan über viele unterschiedliche Technik Branchen, in denen du mit Japanisch-Kenntnissen absolut punkten kannst.

Die Sprache besteht aus unterschiedlichen Schriftsystemen. Sowohl chinesische Schriftzeichen (Kanji), als Silbenschriften wie Hirgana und Katakana werden verwendet. Japanisch klingt im Vergleich zum Deutschen eher monoton und es muss sehr auf die Aussprache geachtet werden. Deshalb lernt man Japanisch am besten direkt vor Ort bei einem Japanisch Sprachaufenthalt.

Und noch ein paar Tipps am Rande. In Japan solltest du den gängigen Verhaltenskodex kennen. Dazu gehört zum Beispiel, dass du die Stäbchen nie im Reis stecken lässt, da das ein Zeichen für Tod ist. Auch das Nase putzen in der Öffentlichkeit ist nicht gut gesehen. Einladungen finden meistens im Restaurant statt, da dich nur gute Freunde nach Hause einladen werden. Solltest du jedoch einmal im Haus eines Japaners sein, dann musst du auf jeden Fall die Schuhe ausziehen. Viele Gastgeber verfügen sogar über extra Hausschuhe für den Toilettengang. Also immer Augen auf und beobachten!

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Koreanisch lernen im Land von LG und Hyundai

Koreanisch ist viel leichter als viele denken. De Koreaner sind ein ausserordentlich freundliches Volk und gern beim Erlernen der Sprache behilflich. Noch dazu kannst du in Korea ein Land der Gegensätze entdecken. Zwischen Palästen, Tempeln und Hochhäusern, hat sich eine spannende Pop-Kultur gebildet. Die Koreaner gehen offen auf Ausländer zu und teilen ihre Kultur gern mit Fremden. Ob bei Karaoke oder bei einem der traditionellen Feste, es gibt viele Möglichkeiten den Menschen näher zu kommen.

Der klare Vorteil ist, dass die koreanische Sprache als besonders leicht (im Vergleich zu anderen asiatischen Sprachen) eingestuft wird. Mit nur 24 Zeichen wirst du das koreanische Alphabet recht schnell gelernt haben und die meisten Sprachreisenden berichten, dass sie sich bereits innerhalb von ein paar Wochen in Korea zurecht finden konnten. Wenn das nicht gute Gründe für einen Koreanisch Sprachaufenthalt sind.

Und hier noch ein paar Eigenheiten der Koreaner. Genau wie die Japaner ziehen sie zu Hause immer die Schuhe aus. Auch Zähne putzen ist sehr wichtig, was dazu führt, dass du häufig Leute auf den öffentlichen Toiletten dabei beobachten kannst. Und dann wäre da noch das geliebte Smartphone, das heute in die Hand eines jeden Koreaners gehört. Aber das ist in Europa mittlerweile ja auch nicht mehr so anders.

Chinesisch lernen, aber wo?

Chinesisch ist nicht gleich Chinesisch. Es gibt unzählige Dialekte, die sich von Ort zu Ort unterscheiden. Ein bisschen wie Deutsch in der Schweiz, in Bayern, in Berlin und in Österreich, nur das China eine sehr viel breitere Fläche bevölkert, wodurch sich quasi tausende von Dialekten bilden konnten. Als „Hochchinesisch“ oder „putong hua“ gilt Mandarin, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zugenommen hat. Der ebenfalls bekannte Dialekt „Kantonesisch“ wird zum Beispiel in Hongkong gesprochen, unterscheidet sich jedoch deutlich in seinen Variationen.

Bei Linguista kannst du Chinesisch sowohl in China als auch in Taiwan lernen. Für welche Stadt du dich bei deinem Chinesisch Sprachaufenthalt entscheidest hängt dabei ganz von deinen Interessen und Vorlieben ab. Chengde bietet dir zum Beispiel ein nahezu akzentfreies Hochchinesisch, während Beijing als vibrierende Grossstadt punktet. Aber auch in Shanghai begegnest du einer Trendmetropole, die chinesische Einflüsse mit europäischen Flair gekonnt vereint. Und auch Taiwan punktet mit beeindruckender Architektur und pulsierenden Stadtleben.

Und jetzt noch ein paar Verhaltensregeln, die je nach Region ein wenig variieren können. Bei der Begrüssung solltest du immer ein bisschen zurückhaltend sein und die Hand deines Gegenübers nicht fest drücken. Pünktlichkeit wird übrigens sehr gross geschrieben und Gastgeschenke sollten in rotem oder gelbem Papier eingepackt sein. Aber Achtung bei Blumen und Uhren! Blumen werden in China nur zur Beerdigung geschenkt und auch bei Uhren gibt es eine Assoziierung mit dem „letzten Ticken“.

Und wofür interessierst du dich? Ganz egal, ob Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch, Asien ist einfach immer eine Reise wert.

Veröffentlicht am 10.08.17 09:10
Viktoria

Viktoria

Reisebloggerin aus Leidenschaft! Das bin ich. Meinen ersten Sprachaufenthalt verbrachte ich in den USA. Später konnte ich als Teamer auf Jugendsprachreisen in Malta und Brighton arbeiten. Mein Beruf als Spanisch-, Deutsch- und Englischlehrerin hat mich in die verschiedensten Länder in Nord- und Südamerika sowie Europa geführt und mich zu einer begeisterten Bloggerin gemacht.

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