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Kulturschock im Sprachaufenthalt

Jeder, der schon für längere Zeit im Ausland war kennt das Gefühl. Dinge, die man zu Beginn des Auslandsaufenthalts lustig, toll, spannend und  interessant gefunden hat scheinen nach ungefähr 6 Wochen nur noch doof, unnötig und man fragt sich "wieso machen die das nicht so wie wir zu hause?".  Kurz:  Daheim ist alles perfekt – hier ist alles furchtbar. Das nennt man Kulturschock!

Bei einem kurzen Sprachaufenthalt von 3-4 Wochen ist es eher unwahrscheinlich, dass ein solcher Schock wirklich eintrifft. Die meisten bekommen wohl etwas kalte Füsse am Tag bevor es los geht aber in einer relativ kurzen Zeit lernt man die Kultur und die Leute des anderes Landes eher etwas oberflächlich kennen. Wer jedoch längere Zeit im Ausland verbringt, zum Beispiel bei einem Sozialpraktikum oder als Au Pair, der wird bald merken, dass vieles anders ist wie zu Hause. Dies kann manchmal echt frustrierend sein.

Wie kann man einen Kulturschock verhindern?

Es ist eigentlich ganz einfach, doch den meisten gelingt es trotzdem nicht. Der wohl wichtigste Punk ist die Sprache. Nichts deprimiert einen mehr wie wenn man sich mit den Leuten des Landes nicht unterhalten kann. Wichtig ist daher, dass man zumindest zu Beginn des Aufenthaltes einen Sprachkurs  macht, um wenigstens ein bisschen mit der lokalen Bevölkerung kommunizieren zu können.

Ein weiterer hilfreicher Tipp ist sich immer wieder über die politische Situation in einem Land zu informieren. Kauft euch mal eine Zeitung oder recherchiert im Internet welches die aktuellen Themen im Gastland sind und was die Leute momentan bewegt. So fühlt man sich nicht mehr ganz so orientierungslos.

Empfehlenswert ist auch, sich vor oder während dem Auslandsaufenthalt Filme vom Gastland anzuschauen. Jedes Land – sei es England, Italien oder Iran – drückt sich (seinen Humor, Traditionen, Bräuche, Probleme) durch sein Kino aus. So kann man sich auf unterhaltsame Weise über das Gastland informieren.

Dies bringt mich auch schon zum letzten und wahrscheinlich wichtigsten Punkt:

Man muss sich bewusst werden, dass nun mal jedes Land anders ist.  Je früher man das realisiert und vor allem akzeptiert, umso schneller kann man sich im Gastland einleben. Kulturelles Verständnis beruht auch auf Gegenseitigkeit. Es kann einem auch helfen, wenn man sich mit den Leuten vor Ort über die Unterschiede zur eigenen Kultur unterhält. So versteht man sich gegenseitig besser und Missverständnisse können aus der Welt geschafft werden.

Taucht also ein in die Kultur, beteiligt euch daran und versucht sie zu leben. Ihr werdet sehen, bald kommt sie euch nicht mehr ganz so schockierend vor.

Veröffentlicht am 15.11.11 13:44
Reisefreak

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Reisen ist mein Leben und mein Leben ist eine Reise.

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