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Paris Tipps – abseits des Touristenrummels

Meine-Paris-Tipps

Ich stehe vor der Pyramide am Louvre und blicke ehrfurchtsvoll zu den historischen Mauern des weltberühmten Museums auf. Auf diesen Moment habe ich bereits seit Monaten hin gefiebert. Seit gestern mache ich nämlich einen Sprachaufenthalt in der Stadt der Liebe.

Tour 1, Tour 1, brüllt es plötzlich von der Seite und eine chinesische Reiseführerin rennt mich fast über den Haufen. Links und rechts neben mir stehen Hunderte Menschen in der sommerlichen Julihitze und warten darauf, den Teil der Warteschlange zu erreichen, der ins Innere des Museums führt.

So habe ich mir das irgendwie doch nicht vorgestellt...

Unentdeckte Plätze und der beste Crêpe der Stadt  

Ähnlich ergeht es mir auch, als ich den Eiffelturm anschauen möchte. Der Platz vor dem architektonischen Meisterweg ist so voll, dass man sich kaum fortbewegen kann. Überall da, wo keine Menschen stehen, buhlen die Strassenverkäufer um meine Aufmerksamkeit. Schnell wird mir der Trubel zu viel und ich stolpere planlos in eine der unscheinbaren Seitenstrassen.

Plötzlich fühlt sich Paris ganz anders an. Viel kleiner und vertrauter. Ich bummle die hübsche Gasse entlang. Ein laut telefonierender Mann im Anzug läuft an mir vorbei, auf der anderen Strassenseite hängt eine Frau ihre Wäsche auf dem Balkon auf. Es fühlt sich an, als wäre ich im Herzen der Stadt angekommen. Da, wo die Pariser unterwegs sind. Ich kaufe mir an dem Kiosk an der Ecke eine französische Tageszeitung und will mich gerade zum Lesen auf einer Bank niederlassen, da fällt mir der kleine Crêpe Laden gegenüber auf. Was für ein Erfolgserlebnis bereits am ersten Tag. Mit einem leckeren Crêpe in der einen und La Parisien in der anderen Hand fühle ich mich bereits richtig gut angekommen.

Die nächsten Tage - geheime Ecken entdecken

Inspiriert von der Erfahrung meines ersten Tages, ziehe ich auch am nächsten Tag nach Unterrichtsschluss direkt wieder los. Das authentische Paris entdecken, steht auf meiner Liste für den Nachmittag. Als Erstes möchte ich in einem kleinen Café sitzen und einen Milchkaffee trinken. Gesagt getan. Als ich ratlos durch meinen Reiseführer blättere, spricht mich die Französin am Nebentisch an. „Do you need some more tipps?“: fragt sie in gebrochenem Englisch. Ich freue mich riesig und schreibe ihre Ideen fleissig in mein Notizbuch. Sie kommt selbst nicht aus Paris und hat die Stadt auf eigene Faust während ihres Studiums entdeckt. Aus einem netten Plausch wird ein zweistündiges Gespräch, in dem ich bereits meine ersten wichtigen Vokabeln für die nächsten Tage lerne.

Das perfekte Wochenende in Paris

Irgendwie hat mich das Glück praktisch verfolgt. Nicht nur durfte ich diese super freundliche Französin kennenlernen, ich habe auch in der Sprachschule direkt Anschluss gefunden. Meine Sitznachbarin Claire aus England ist sofort Feuer und Flamme als ich ihr von meiner Geheimliste erzähle und zieht nachmittags direkt wieder mit mir los. Darauf folgen die schönsten Tage, die ich mir nur hätte vorstellen können.

Wir stehen am Samstag ganz früh auf, um den Sonnenaufgang an der Kirche Sacre Coeur zu erleben. Die Kirche selbst ist ein wunderschönes Bauwerk, doch der Blick über die Dächer der Stadt, hat mich wirklich verzaubert. Danach machen wir eine Speedboat Fahrt über die Seine. Die Kombination aus Action und Stadtbesichtigung ist wirklich einmalig und perfekt für einen Sprachaufenthalt im Sommer. Abends besuchen wir gemeinsam das Atelier des Lumières, ein magisches Museum mit verschiedenen Lichtausstellungen. Am Sonntag starten wir den Tag bei einem Frühstück im stylishen Café République of Coffee und fahren danach zum Parc André-Citroën. Dort kann man nämlich in einem Heissluftballon über die Stadt schauen. Die Tickets sind günstiger als so mancher Cocktail in einer Rooftop-Bar und die Erfahrung ist etwas ganz Besonderes. Den Rest des Tages schlendern wir über den Flohmarkt, Marché aux puces de la Porte de Clignancourt und halten nach ein paar Vintage-Schnäppchen Ausschau. Was soll ich sagen? Mittlerweile fühle ich mich in Paris richtig zu Hause.

Flohmarkt-Paris

Authentisch reisen leicht gemacht

Wenn du nicht nur die touristischen Spots abklappern möchtest, dann kann ich dir nur ans Herz legen: Lauf auch abseits der Hauptstrassen und sprich mit den Menschen. Diese zwei kleinen Entscheidungen, haben meine Zeit in Paris nämlich zu dem gemacht, was sie war: unvergesslich.

Suchst du noch weitere Paris Tipps oder Infos über einen Frankreich Sprachaufenthalt? Dann schau doch mal bei unserem Blog „Paris – die Stadt der Liebe“ vorbei.

Nicole

Nicole

Als Digital-Nomad berreise ich seit knapp 5 Jahren die Welt. Arbeiten wo andere Ferien machen - das war immer schon ein Ziel von mir. Freiberuflich schreibe ich für unterschiedliche Magazine und Unternehmen Berichte über meine Reisen.

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