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Sprachenlernen ab 50 – jetzt fängt das Leben an

Sprachenlernen ab 50 ist nicht mehr möglich? Von wegen! Es ist endlich an der Zeit mit dem Mythos aufzuräumen, man könne im Erwachsenenalter keine neue Fremdsprache mehr erlernen. Natürlich haben sich die Umstände im Vergleich zur Schulzeit geändert, aber trotzdem oder gerade deswegen gibt es gute Gründe auch noch mit 50 Plus in die fantastische Welt einer fremden Sprache einzutauchen.

Warum ausgerechnet ab 50 eine neue Sprache lernen

Es stimmt, dass Kinder und Jugendliche, rein biologisch gesehen, perfekte Voraussetzungen haben um sich neues Wissen anzueignen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es damit irgendwann vorbei sein muss. Wie das mit Allem im Leben ist, festigen sich besonders die Dinge, die man regelmässig anwendet und viel übt, egal in welchem Alter. Der entscheidende Vorteil beim Sprachenlernen ab 50 Jahren ist, dass die Motivation eine ganz andere ist. Während früher vor allem für zufriedene Eltern, strenge Lehrer oder gute Schulnoten gelernt wurde, bringen die eigenen Beweggründe heute automatisch Fleiss und Disziplin mit sich. So lohnen sich Sprachkenntnisse für berufliche Entwicklungsmöglichkeiten oder rein aus privatem Interesse.

Ausserdem hilft Lebenserfahrung dabei, viele Regeln und Zusammenhänge, die in der Fremdsprache von Bedeutung sind, zu verknüpfen und zu verstehen. Viele Ausdrücke aus der Berufswelt leiten sich von Fremdwörtern ab. Vor allem, wenn man mit einer Sprache schon einmal zu tun hatte, überrascht es immer wieder, wie viele Dinge man sich merken konnte und wie schnell Gelerntes wieder zurückkommt. Das menschliche Gehirn ist ein Wunderwerk und Sprachenlernen ab 50 ist leichter, als gedacht!

Anders als im Jugendalter, hat man als Erwachsener eher die Möglichkeit auch finanzielle Mittel zu investieren und sich zum Beispiel auf einer Reise weiterzubilden. Eine Sprache zu lernen ist nirgends einfacher und effektiver als in dem Land, in dem sie gesprochen wird. So eignen sich Ferien nicht nur zum Entspannen am Strand und Erkunden von wunderschönen Landschaften, sondern auch zum Sprachenlernen mit den Einheimischen.

Sprachenlernen ab 50

Wie Sprachenlernen für 50 Plus zum Kinderspiel wird

Im Gegensatz zu früher, müssen heute auch noch viele andere wichtige Aufgaben erledigt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, sich ein festes Zeitfenster fürs Sprachenlernen einzurichten. Um grosse Fortschritte zu erzielen ist es ratsam, die Sprache in das alltägliche Leben zu integrieren. Durch Musik oder Hörbücher auf dem Weg zur Arbeit oder beim internationalen Stammtisch mit Freunden, ist das ganz leicht. Während in der schulischen Sprachausbildung viele Themengebiete angerissen werden, fokussiert man beim Selbststudium oder im Sprachunterricht die Materie, für die man sich persönlich interessiert. Am besten lernt man die Sprache jedoch direkt vor Ort und im direkten Kontakt mit den Einheimischen. Bei einem Sprachaufenthalt für 50plus lernt man Sprachen mit Gleichaltrigen. Man kann also nicht nur gemeinsame Interessen teilen, sondern sich gegenseitig austauschen und unterstützen.

Abgesehen von den vielen Vorteilen, die eine neue Sprache mit sich bringt, tut es manchmal gut, an etwas komplett anderes zu denken und den Kopf von Problemen im Job oder Sorgen zu Hause freizubekommen. Schon kleine Erfolgserlebnisse schütten Glückshormone aus, machen grosse Freude und schenken neue Energie. Noch dazu bietet ein Sprachaufenthalt die ideale Möglichkeit, neue Bekanntschaften aus der ganzen Welt zu machen. Dabei bleiben Sie geistig fit, lernen immer wieder etwas Neues und knüpfen Freundschaften, die noch Jahre später anhalten können. Mit diesen Vorteilen wird Sprachenlernen auch ab 50 Jahren ein voller Erfolg!

 

Veröffentlicht am 13.12.17 16:00
Viktoria

Viktoria

Reisebloggerin aus Leidenschaft! Das bin ich. Meinen ersten Sprachaufenthalt verbrachte ich in den USA. Später konnte ich als Teamer auf Jugendsprachreisen in Malta und Brighton arbeiten. Mein Beruf als Spanisch-, Deutsch- und Englischlehrerin hat mich in die verschiedensten Länder in Nord- und Südamerika sowie Europa geführt und mich zu einer begeisterten Bloggerin gemacht.

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